Lotsenschoner Atalanta
Traditionssegler aus Wismar
Starthafen war in diesem Jahr Assens, von dort ging die erste Etappe nach Harderslev. Auf dem Weg dorthin wird ein Teile der Strecke als Regatta gefahren.
So sollten dann auch die anderen Tage verlaufen, leider musste aber die zweite Wettfahrt wegen völliger Flaute abgebrochen werden, und auch die dritte Etappe konnte wegen vorhergesagter Starkwindlage nicht planmäßig durchgeführt werden.
Die weiteren Häfen der Regatta können dem nebenstehenden Plakat entnommen werden.
In den Häfen trifft man sich morgens zum Frühstück mit den anderen Crews in einer Werfthalle, Lagerhalle oder Festzelt, bevor es dann zur Starlinie der Tagesetappe geht.
Für den vorhergesagten Starkwind am dritten Tag mussste ein sicherer Unterschlupf gefunden werden. Wir haben uns entschlossen, die Zeit in einer sicheren Bucht vor Anker zu gehen. Die haben wir dicht östlich Aerösköbing gefunden. Auf diesem Ankerplatz haben wir zwei Nächte verbracht.
Teil des Events ist immer abends im Hafen der sog. Fairplay-Wettbewerb. Da treffen sich Mitglieder der Crews zu einem vergnüglichen Wettstreit. So musste z. B. ein Quiz mit Bezug zu FynRundt absolviert werden. Eine andere Aufgabe war, Wasser von einem Eimer in einen anderen transportiert, mit dem, was man gerade dabei hat (Kleidung, Mützen, Schuhe...). Am Finaltag sollte ein schwimmfähiges Modell des Schiffes vorgeführt werden. Diesen Teil des Wettbewerbs konnte die Atalanta dank des enormen Einsatzes von Fred und Gerd gewinnen.
Am letzten Abend in Svendborg endet die Regatta traditionell mit einem gemeinsamen Essen aller Crews und der Siegerehrungen für die verschiedenen Schiffsklassen.
In der "Special Klasse Store" (große Spezialklasse) konnte die Atalanta nach drei Wertungsläufen einen guten dritten Platz von sieben, sehr unterschiedlichen Schiffen, belegen.